AKTUELLES

16.10.2018|Kelkheim (gemeinsame Pressemitteilung der Stadtverordneten-Fraktionen von SPD und CDU)

Stadtverordnetenfraktionen der CDU und SPD unterstützen Bürgerinitiative zum Bürgerentscheid am 28.10.2018 und plädieren für ein JA

„Unser Stadtmuseum braucht einen angemessenen Standort zur Darstellung unserer Geschichte,“ erklären die Fraktionsvorsitzenden von CDU und SPD Dirk Hofmann und Julia Ostrowicki.

Der neue Museumsstandort an der Feldbergstraße erlaubt eine deutlich umfassendere Ausstellung, neue museumspädagogische Konzepte mit Erlebnischarakter und endlich einen behindertengerechten Zugang. Es wird in ein stadteeigenes Gebäude investiert und eine bessere Verwahrung aller Objekte des Museums sowie des Archivs ist gegeben. Dazu würden kulturelle Aktivitäten und Veranstaltungen auch mit Verbindung zum Museum möglich.

Julia Ostrowicki

Julia Ostrowicki plädiert für ein JA beim Bürgerentscheid und sieht im ehemaligen Pfarrzentrum einen geeigneten Standort

„Die wichtige Kultur des Erinnerns mit seinem bildungspolitischen Auftrag gegen andere Themen auszuspielen halten wir für nicht angebracht,“ ergänzt Ostrowicki und kritisiert die geradezu ideologisch geführte Debatte der Gegner des Bürgerentscheides. „Es gibt in Kelkheim noch mehr mögliche Flächen für Wohnbebauung, es muss nicht dafür das Museum geopfert werden.“

„Wir haben mit einer großen Mehrheit aus CDU, SPD und UKW 2014 das ehemalige Pfarrzentrum durch die Stadtentwicklungsgesellschaft gekauft, speziell für den Zweck, dort das Museum unterzubringen,“ erinnert der Fraktionsvorsitzende der CDU Dirk Hofmann. Und verweist darauf, dass durchaus Offenheit bestand Alternativen zur Reduzierung der Sanierungskosten zu suchen. Der Beschluss von UKW und FDP am alten Standort Frankfurter Straße mit dem Museum zu verbleiben, hat alle Diskussionen zum Beispiel über eine Mischbebauung auf dem Grundstück zunichte gemacht.

„Es war völlig unnötig, mit Brachialgewalt diesen Beschluss durchzustimmen, CDU und SPD waren diskussionsbereit, leider wurde versäumt mit uns über vielfältige Alternativen zu reden“, ärgern sich Ostrowicki und Hofmann. Jetzt geht es nur noch um ein Ja oder Nein zum Standort Feldbergstraße und „da unterstützen wir ausdrücklich die Bürgerinitiative und sagen Ja,“ erklären die Fraktionen von CDU und SPD.

Der aktuelle Standort des Museums in der Frankfurter Straße ist zu eng, nicht barrierefrei, nicht mehr zeitgemäß und nur für viel Geld angemietet.

„Uns ärgert bei der ganzen Diskussion über die Kosten, dass die Investitionen, die anfallen, wenn das Museum am Standort Frankfurter Straße verbleibt, kaum erwähnt oder gar nicht genannt werden,“ meinen beide Fraktionsvorsitzenden.

Zu beachten ist auch, dass das Investitionen in ein Gebäude eines privaten Eigentümers wären und nicht in ein stadteigenes Haus. Niedrigsten Schätzungen zufolge sind das allein mindestens 200.000 Euro. Auch die erhöhten Mietzahlungen (Beispiel: 10 Jahre ohne Betriebskosten ca. 350.000 Euro) werden gerne verschwiegen.

„In der Öffentlichkeit werden diese Kosten für ein Mietobjekt nicht angemessen verbreitet und gewürdigt von den Gegnern des Bürgerentscheides, das ist nicht fair,“ stellen Hofmann und Ostrowicki fest. Auch ein diskutierter Dachgeschossausbau am aktuellen Standort würde erhebliche Kosten verursachen, die nicht beziffert werden, womit aber die Wünsche der Stadt und des Museums nach Erweiterung vertröstet werden sollen. „Wir wollen lieber mit möglichen Fördergeldern in städtisches Eigentum investieren und nicht in ein Mietobjekt“.

Hintergrund

Darum geht es im Bürgerentscheid:
“Sind Sie dafür, dass das ehemalige Pfarrzentrum St. Franziskus erhalten wird und wie ursprünglich geplant als Stadtmuseum und für Kelkheimer Vereine, Gruppierungen und Institutionen für vielfältige kulturelle  Zwecke nach entsprechender Sanierung genutzt wird ?“
 
Aktuell hat sich eine überparteiliche Bürgerinitiative zusammengetan, die sich für den Erhalt des ehemaligen Pfarrzentrums in der Feldbergstraße sowie dessen Nutzung für Museum und Kulturzentrum einsetzt. Dafür haben sie mehr als 4.000 Unterschriften gesammelt. Diese Abstimmung erfolgt im Rahmen der Landtagswahl am 28. Oktober 2018.

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