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23.01.2019|Pressemitteilung SPD Flörsheim am Main

SPD zur Bahn-Lärmschutzwand: Bürger und Gremien sollen Auswirkungen diskutieren

Zurzeit liegen im Flörsheimer Rathaus die Pläne der Bundesbahn für eine Lärmschutzwand entlang der Bahngleise quer durch die Stadt offen. „Diese Wand auf beiden Seiten der Gleise mit einer Gesamtlänge von 3,8 km bringt zwar einerseits eine deutliche Verbesserung der Lärmsituation, stellt andererseits aber einen massiven Eingriff in das Stadtbild dar und hat sehr unterschiedliche Konsequenzen für einzelne Grundstücke und den öffentlichen Raum. Wir sind sehr überrascht, dass seitens der Stadt bisher hierzu keine Diskussionsmöglichkeit für die Bürger und die städtischen Gremien geboten wird,“ erklärt der SPD-Stadtverordnete Philipp Moritz, der auch dem Bau-, Verkehrs- und Umweltausschuss der Stadt vorsitzt.

 

Die SPD-Stadtverordnetenfraktion hat deshalb jetzt eine umfangreiche Anfrage an Bürgermeister Blisch und den Magistrat gerichtet. Darin werden 11 detaillierte Fragen gestellt.

 

Neben Fragen zum weiteren Fortgang des Genehmigungsverfahrens sowie zur Beteiligung von Bürgern und städtischen Gremien geht es darin auch um zahlreiche technische Details. So soll die Lärmschutzwand nach den bisherigen Planungen zwischen dem Bahnhof und der Unterführung Wickerer Straße unterbrochen werden.

 

In der Jahnstraße soll die Wand unmittelbar an die Straße heranrücken, im Bereich des bisherigen Parkplatzes entstünde dagegen ein Geländestreifen. Im weiteren Verlauf befürchten die Sozialdemokraten Probleme für den beabsichtigten barrierefreien Ausbau der Fußgängerunterführung Hochheimer Straße/Jahnstraße.

 

Gravierende Auswirkungen ergeben sich auch für den Stadtteil Keramag/Falkenberg.

Es entstehen entlang der Falkenbergstraße zusätzliche freie Flächen zu den dort vorhandenen privaten und städtischen Grundstücken, über deren Nutzung dann zu entscheiden ist.

 

Der Bahnübergang in der Falkenbergstraße soll geschlossen werden. Allerdings soll hier solange eine Lücke bleiben wie die Bahnunterführung am Wickerbach noch nicht gebaut ist. Diese Bahnunterführung hängt allerdings von der weiteren Entwicklung des Gewerbegebietes West V ab, das bisher vom Viererbündnis blockiert wird. Darüber hinaus stellt sich die Frage nach einer fußläufigen Verbindung zwischen den Bereichen südlich und nördlich der Bahn.

 

„Das alles zeigt, dass es neben den grundsätzlichen Fragen auch viel Klärungsbedarf im Detail gibt. Daher ist eine umfassende Information und Beteiligung der Bürger und der städtischen Gremien unerlässlich. Wir hoffen, das mit unserer Anfrage anzustoßen,“ stellt Philipp Moritz abschließend fest.

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