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08.02.2018|Kelkheim (Pressemitteilung)

SPD will 15-Minuten-Takt nach Frankfurt

Viertelstündliche Züge durch neue Bahnverbindung ohne bauliche Veränderungen möglich – weitere Verbesserungen des bestehenden Angebots gefordert - Erneuter Antrag der SPD-Fraktion zur nächsten Stadtverordnetenversammlung zur Verbesserung des ÖPNV.

 

Julia Ostrowicki

Julia Ostrowicki, Vorsitzende der SPD-Stadtverordnetenfraktion

„Besonders in den Stoßzeiten morgens und abends sind die Züge von und nach Frankfurt völlig überfüllt“, weiß Katrin Wagner, Vorsitzende der Kelkheimer Jusos, aus eigener Erfahrung, „Vor allem für die Pendler, Schülerinnen und Schüler, Studentinnen und Studenten, die täglich die „K-Bahn“ nutzen, sind die Zustände oft unhaltbar. Ein attraktives ÖPNV-Angebot sieht anders aus.“ Teilweise passiere es sogar, dass ab Kelkheim-Münster oder Liederbach keine Fahrgäste mehr zusteigen könnten, da die Züge der K-Bahn bis auf den letzten Stehplatz belegt seien.
So kann es nicht weitergehen, meint die Kelkheimer SPD und startet einen neuen Anlauf, hier gemeinsam mit den Nachbarkommunen Fortschritte zu erreichen. Schon 2013 hatten die Genossen in einem Antrag die Stadt aufgefordert, für Abhilfe zu sorgen. Passiert sei indes nichts.
Abhilfe soll laut dem SPD-Antrag nun eine zusätzliche Bahnverbindung ab dem Bahnhof Kelkheim-Mitte über Frankfurt-Höchst zum Bad Sodener Bahnhof schaffen, die zeitversetzt mit der bisherigen Linie RB 12 gemeinsam im 15-Minuten-Takt verkehren kann. Nach einer Untersuchung der Verkehrsgesellschaften RMV und MTV könnte diese zusätzliche Verbindung ohne bauliche Veränderungen umgesetzt werden. Die Anbindung an den Bahnhof Frankfurt-Höchst bietet zahlreiche Umsteigemöglichkeiten zur Weiterfahrt nach Frankfurt oder Wiesbaden, außerdem würde mit der neuen Linie die Querverbindung nach Bad Soden verbessert.
„Mit einer solchen Lösung ist es ohne teure Umbauten möglich, alle 15 Minuten eine Bahnverbindung nach Frankfurt-Hauptbahnhof oder Frankfurt-Höchst anzubieten. Besonders für die Umsteiger in Höchst wäre das eine tolle Sache“, meint Julia Ostrowicki, SPD-Fraktionsvorsitzende im Kelkheimer Stadtparlament.

„Mit vier Zügen pro Stunde Richtung Frankfurt kommt Kelkheim endlich in der Gegenwart des öffentlichen Nahverkehrs in einem Ballungsraum an. In unseren Nachbarstädten ist das schon lange der Fall und so ist das bisher ein echter Standortnachteil für Kelkheim“, so Moritz Löw, Vorsitzender der Jusos Kelkheim.
Wichtig sei auch, endlich auf den Wandel der Mobilität zu reagieren und entsprechende Angebote zu schaffen und auszubauen: „Wir wollen unsere Straßen und unsere Innenstadt vom Verkehr entlasten. Autofahren und unser wachsender Ballungsraum vertragen sich immer weniger, jeden Tag schieben sich Blechlawinen im Schneckentempo durch die Rush-Hour, und finden sie mal einen Parkplatz in Frankfurt“, so Ostrowicki weiter, „um den Umstieg auf den öffentlichen Nahverkehr anzukurbeln, müssen wir dann aber auch etwas anbieten, das eine echte Alternative ist.“

Weitere Maßnahmen sollen dabei helfen. So fordert die SPD außerdem, dass die Zugkapazitäten der bestehenden Linie RB 12 besser auf die Zahl der Fahrgäste abgestimmt und die Zugangebote auch am Sonntag ausgebaut werden.

TERMINE

24.08.2018 | Hattersheim
Schulstartaktion mit Gisela Stang
24.08.2018 | Kelkheim
SPD-Infostand zur Mobilität
05.09.2018 | Eschborn
Bau- und Umweltausschuss (BUA)
06.09.2018 | Eschborn
Haupt- und Finanzausschuss (HFA)

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