AKTUELLES

12.03.2017|Pressemitteilung der SPD-Fraktion Hattersheim

SPD ist verwundert über Aussagen zu Personalgewinnungskonzept im Kita-Bereich

Die Hattersheimer SPD-Fraktion zeigt sich erstaunt über die jüngsten Äußerungen des Bürgermeisters über die Zwischenergebnisse einer Arbeitsgruppe zur Personalgewinnung im Erzieherbereich für die Hattersheimer Kindertagesstätten. Bürgermeister Schindling hatte zunächst in seiner Haushaltsrede im Stadtparlament behauptet, dass in der Verwaltung keine Ideen für die Gewinnung neuer Erzieher existierten. Der Bürgermeister habe sogar einen Auftrag zur Erstellung eins Konzepts erteilt, weil dieser angeblich nicht vorgelegen habe.

Tatsächlich hatte aber seine Amtsvorgängerin, Bürgermeisterin Antje Köster, dem Fachreferat einen Auftrag zur Erstellung eines Personalgewinnungskonzepts erteilt. Eine Arbeitsgruppe hatte die Arbeit aufgenommen und in mehreren Sitzungen insbesondere durch Leitungen der Kitas eine Ideenskizze erarbeitet. Bei Amtsübergabe Ende September lagen Zwischenergebnisse vor, jedoch noch nicht das endgültige Konzept. Dazu nimmt Antje Köster Stellung: „Wir waren im Sommer 2016 auf einem sehr guten Weg, die Attraktivität Hattersheim für Erzieher zu steigern. Wenn die Arbeit der Arbeitsgruppe nach dem 1. Oktober 2016 eingestellt wurde, oder dazu keine Kommunikation zwischen Rathausspitze und Fachreferat mehr stattgefunden hat, dann liegt die Verantwortung dafür bei meinem Nachfolger.“

Erstaunt ist die SPD-Fraktion darüber, dass der Bürgermeister gegenüber den Stadtverordneten und der Öffentlichkeit Aussagen über angelbliche Sachverhalte trifft, ohne sich zuvor beim zuständigen Fachreferat zu erkundigen. SPD-Fraktionsvorsitzender Dr. Marek Meyer äußert sich dazu: „Wir erwarten vom Bürgermeister, dass er keine falschen Behauptungen in den Raum stellt, die aus mangelnder Abstimmung mit den Fachreferaten im Rathaus entstehen. Eine Rückfrage beim Fachreferat vor solchen öffentlichen Behauptungen kann nicht zu viel verlangt sein.“ 

Laut einem Kreisblatt-Artikel vom 7. März hat Bürgermeister Schindling seine Aussage aus der Stadtverordnetenversammlung widerrufen, um sie durch die ebenfalls unwahre Aussage zu ersetzen, ein Konzept sei vorgelegt worden und in der Schublade verschwunden. Nach Informationen, die der SPD-Fraktion vorliegen, befand sich das Konzept beim Amtswechsel im Herbst 2016 noch in der Entwurfsphase, und hätte zeitnah fertiggestellt werden können. Dazu sagt Fraktionsvorsitzender Marek Meyer: „Wenn der Entwurf des Konzepts zwischen Oktober 2016 und März 2017 vom Bürgermeister nicht mehr vorangetrieben und auf die Tagesordnung gesetzt wurde, dann wurden hier falsche Prioritäten im Bereich Kinderbetreuung gesetzt.“

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