AKTUELLES

27.10.2017|Pressemitteilung SPD Flörsheim

Reaktion auf Nominierung des Bürgermeisterkandidaten des Viererbündnisses: SPD sieht´s gelassen

Gelassen haben die Flörsheimer Sozialdemokraten auf die Nominierung des Bürgermeisterkandidaten des Viererbündnisses reagiert. „Die Nominierung kommt nicht wirklich überraschend, auch wenn in den vergangenen Monaten einige Zweifel daran aufgekommen sind. Der Kandidat hat sich nämlich seit geraumer Zeit bei den Sitzungen städtischer Gremien und öffentlichen Terminen sehr rargemacht. Er hat auch keine Redebeiträge in der Stadtverordnetenversammlung geliefert. Stattdessen hat er die jeweiligen Beschlüsse kommentarlos abgenickt,“ heißt es in der Erklärung der Flörsheimer SPD

Irritiert ist man bei der SPD allerdings über den Anspruch des Kandidaten, „Moderator und Friedensstifter“ sein zu wollen. Die Stadt brauche stattdessen einen entscheidungsfreudigen und durchsetzungsstarken Bürgermeister, da auch in den nächsten Jahren wichtige Entscheidungen anstünden. Ein Moderator passe eher in Talkshows als in ein Rathaus. Auch friedensstiftend sei der Kandidat bisher nicht gewesen. Er habe stattdessen die aggressive Politik des Viererbündnisses mitgetragen – auch bei der Wahl des Stadtverordnetenvorstehers und des Vertreters in der Regionalversammlung.   Wenig Glauben schenken die Sozialdemokraten der Ankündigung eines „Wahlkampfes ohne Fäuste“. Die massiven persönlichen Angriffe des Viererbündnisses gegen Marion Eisenmann-Kohl und Gerd Mehler schon am Tag nach der Nominierung des Kandidaten hätten gezeigt, dass selbst dann, wenn sich der Kandidat zurückhalten sollte, das Viererbündnis über Facebook „die Drecksarbeit erledige“.   Wesentliche inhaltliche Aussagen erwartet die SPD vom „Herausforderer“ im Bürgermeisterwahlkampf eigentlich nicht. Dies belege schon der angebliche „Schwerpunkt Haushalt“. Auch hier habe der Kandidat alle Beschlüsse in der Stadtverordnetenversammlung seit der Kommunalwahl still abgenickt. Irgendwelche Vorschläge geschweige denn Konzepte seien vom Kandidaten nicht gekommen.   Die Personalentscheidung des Viererbündnisses und die Erklärungen des Kandidaten nähren in SPD-Kreisen den Verdacht, dass man zwar einen von den Bürgerinnen und Bürgern direkt gewählten Amtsinhaber wolle, der solle wohl letzten Endes aber nur schwacher und willfähriger Vollstreckungsgehilfe der „Strategen“ des Bündnisses sein.   Keine Zweifel lassen die Sozialdemokraten an ihrer Unterstützung von Bürgermeister Antenbrink. Er habe die Stadt in seinen bisherigen zwei Amtsperioden in vielen Bereichen vorangebracht. Das qualifiziere ihn auch für eine weitere Amtszeit. Außerdem wisse man bei ihm immer, woran man sei. Die förmliche Nominierung wollen die Sozialdemokraten allerdings erst Ende Februar nächsten Jahres beschließen. Der Bürgermeister habe zunächst seine Amtsgeschäfte zu führen und den Wahlkampf im Interesse der Stadt auf eine möglichst kurze Zeit zu beschränken. Das gebe dem Kandidaten des Viererbündnisses auch genug Gelegenheit, seine fehlenden inhaltlichen Konzepte zu entwickeln.      

KONTAKT

Michael Antenbrink

Vorsitzender der SPD Main-Taunus
Geschäftsstelle

Nordring 33
65719 Hofheim



Telefon: 06192-97 777-10
Fax: 06192-97 777-66
Email: michael.antenbrink(at)spd-main-taunus.de