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20.12.2017|Kelkheim (Pressemitteilung)

„Lernen, dass gemeinsames Anpacken etwas bewirkt“

Kelkheimer SPD begrüßt Kinderbeiräte an den Kelkheimer Grundschulen - „In den Kinderbeiräten können die Schülerinnen und Schüler spielerisch lernen, dass es sich lohnt, sich gemeinsam für Ideen und Interessen aus ihrer direkten Lebenswirklichkeit einzubringen. Eine wichtige Erkenntnis in unserer demokratischen Gesellschaft und dazu noch ein tolles gemeinsames Projekt“, erläutert Dr. Michael Hellenschmidt von der Kelkheimer SPD den gemeinsamen Antrag aller Fraktionen, der in der Dezembersitzung des Stadtparlamentes beschlossen wurde.

 

Julia Ostrowicki

Julia Ostrowicki freut sich über die Umsetzung der Kinderbeiräte

Ein schönes Ergebnis zum Jahresausklang, meint auch SPD-Fraktionsvorsitzende Julia Ostrowicki: „Umso schöner, dass die Idee zu dem Vorhaben von den Kindern selbst kam und nun wirklich um-gesetzt wird. Denn nur wenn sie mit Interesse bei der Sache sind, wenn sie selbst es mittragen wollen, kann das Projekt funktionieren. Und so zeigt sich auch, wie Politik im Kleinen funktioniert, wenn man gemeinsam anpackt.“ Die Idee, den Kindern mit den Beiräten eine Stimme zu geben, geht auf eine Anregung von Schülerinnen und Schülern der Pestalozzischule zurück, die Bürger-meister Albrecht Kündiger im April 2016 besuchten. Die SPD-Fraktion griff die Idee auf und stellte im Februar 2017 einen Antrag, um ein Kinderparlament oder Kinderbeiräte einzurichten.
Eine parteiübergreifende Arbeitsgruppe erarbeitete im Sommer 2017 ein gemeinsames Konzept: Kinderbeiräte soll es an der Rossert-Schule in Ruppertshain, an der Albert-von-Reinach-Schule in Fischbach, der Grundschule in den Sindlinger Wiesen in Münster, an der Pestalozzischule in Kelk-heim-Mitte und der Max-von-Gagern-Schule in Hornau geben. Die Mitarbeit soll für Kinder der dritten und vierten Klassen freiwillig möglich sein. Jedem Kinderbeirat zur Seite stehen zwei ehren-amtliche erwachsene „Paten“, die seine Tätigkeiten begleiten, unterstützen und die Organisation der zwei bis vier Sitzungen im Jahr übernehmen. Sie werden auf Vorschlag des Magistrats von der Stadtverordnetenversammlung benannt.
Bei der Ausgestaltung wurde auf die Erfahrungen in Kelkheim mit einem Kinderparlament vor etwa 15 Jahren und aus den Nachbarkommunen zurückgegriffen und Rückschlüsse gezogen. Ideen kön-nen die Kinder formlos zu den Sitzungen „mitbringen“. Besprochen werden kann alles, was sie in ihrer Lebenswirklichkeit betrifft. Ihre Ergebnisse werden als Anregungen oder Fragen für die Stadt-verwaltung eingebracht. Wichtig war der Arbeitsgruppe, dass die Kinder nicht mit formalen Sach-zwängen überfrachtet werden, was schnell die Lust nimmt, sondern frei heraus das ansprechen können, was sie beschäftigt.

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