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28.07.2018|Pressemitteilung SPD Flörsheim am Main

Flörsheimer SPD sieht sich bestätigt: Bezahlbarer Wohnraum und sozialer Wohnungsbau notwendiger denn je

Seit langem fordern die Flörsheimer Sozialdemokraten für Flörsheim, hier insbesondere für die Kernstadt, mehr bezahlbaren Wohnraum und die Wiederaufnahme des sozialen Wohnungsbaus. Der SPD Ortsbezirk-Stadtmitte sieht diese Forderungen aufgrund der aktuellen Zahlen zur Situation auf dem öffentlich geförderten Flörsheimer Wohnungsmarkt bestätigt.

Demnach gibt es in Flörsheim noch 276 Sozialwohnungen. Davon fallen bis zum Jahr 2022 128 Wohnungen aus der öffentlichen Bindung heraus, wonach sie zu Marktkonditionen frei vermietbar sind. Bei der Stadt Flörsheim sind zurzeit 415 Haushalte mit 874 Personen als wohnungssuchend gemeldet. Durch den Wegfall eines Teils der Sozialwohnungen wird sich diese Situation weiter verschärfen.

 

Mit Mitteln der Stadt könne dieser Wohnungsnot allerdings nur begrenzt begegnet werden. Die Bemühungen von Bürgermeister Antenbrink, wenigstens in diesem beschränkten Rahmen zusätzlichen geförderten Wohnraum zu schaffen, seien jedoch am Widerstand des Viererbündnisses gescheitert. Immerhin sei es dem Bürgermeister trotzdem gelungen, in einigen Vorhaben privater Investoren einige preisgünstige Wohnungen durchzusetzen.

 

Die Hauptursache für den Mangel an Sozialwohnungen und bezahlbarem Wohnraum sieht die SPD im systematischen Zusammenstreichen der Fördermittel durch die CDU geführten Regierungen auf Bundes- und Landesebene. Darüber hinaus seien zahlreiche öffentliche Wohnungsbauunternehmen an private Investoren veräußert worden.

 

Wichtige Voraussetzung zur Entspannung der Situation am Wohnungsmarkt sei daher eine massive Ausweitung der öffentlichen Fördermittel. Dafür setzten sich die Sozialdemokraten auf allen Ebenen ein.

 

Darüber hinaus müssten auf städtischer Ebene zusätzliche Flächen für den Wohnungsbau bereitgestellt werden. Dazu müsse allerdings auch der politische Wille vorhanden sein. Die Flörsheimer SPD und Bürgermeister Antenbrink seien beispielsweise mit dem Vorhaben, am Untertor 16 geförderte Wohnung zu errichten, am Viererbündnis gescheitert.

 

Der Mangel an Fördermitteln und die Politik des Viererbündnisses werde dazu führen, dass junge Flörsheimer Familien, aber auch ältere Bürger, die barrierefreie Wohnungen suchen, aus Flörsheim wegziehen müssten. Dies habe erhebliche Konsequenzen für die Sozialstruktur. Der SPD Ortsbezirk-Stadtmitte wird deshalb die Wohnungsbaupolitik zu einem seiner zentralen Themen machen und das Viererbündnis immer wieder mit  der aktuellen Entwicklung und der kommunal-politischen Verantwortung konfrontieren, erklärte der Ortsbezirksvorsitzende Franz Kroonstuiver. 

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