AKTUELLES

01.06.2017|Pressemitteilung SPD Flörsheim

Flörsheimer SPD sieht die Entwicklung am Frankfurter Flughafen kritisch

Mit wachsender Beunruhigung haben die Flörsheimer Sozialdemokraten die aktuellen Entwicklungen der Fraport AG zur Kenntnis genommen. Nachdem sich schon länger abgezeichnet hatte, dass das Geschäftsmodell eines „Drehkreuzes“ für Etappen von Langstreckenflügen zugunsten der immer häufiger angebotenen Non-Stop-Verbindungen zunehmend unwirtschaftlich wird, soll der Flughafen Frankfurt nun zu einem bevorzugten Flughafen für Billig-Airlines umgestaltet werden.

Das Hessische Verkehrsministerium unter Tarek Al-Wazir sieht dieser neuen Entwicklung tatenlos zu, obwohl hier die Planfeststellungsbeschlüsse zur Landebahn Nordwest sowie zum Terminal 3 äußerst fragwürdig von der Fraport ausgelegt werden. „Diese Entwicklung des Luftverkehrs zeige außerdem“, so Kroonstuiver „die Fragwürdigkeit der damaligen Prognosen zum Ausbau des Flughafens insbesondere der Landebahn Nordwest sowie des Terminals 3 auf, denn von Billigangeboten zur Steigerung der Flugbewegungen war in der Planfeststellung nie die Rede.“ Statt einer Verringerung des Fluglärms, auf die nicht wenige Flörsheimer nach Ernennung von Tarek AL-Wazir zum Verkehrsminister gehofft hatten, steht zu befürchten, dass sie nun von noch mehr Lärm geplagt werden. Die SPD Flörsheim fordert den Verkehrsminister nachdrücklich auf, endlich seinen Wahlkampfversprechen Taten folgen zu lassen und für verbindliche Lärmobergrenzen und eine Deckelung der Flugbewegungen zu sorgen, so dass für die Anrainerkommunen nicht nur bei bestimmten Wetterlagen, sondern dauerhaft eine Entlastung erreicht wird. Die Gesundheit und die Sicherheit der Anwohner darf nicht auf dem Altar einer fragwürdigen Wachstumspolitik von Fraport und der hessischen Landesregierung geopfert werden. Auch die Bedingungen am Flughafen selbst bereiten Anlass zur Sorge: Um wirtschaftlich mit den von Billig-Airlines präferierten Regionalflughäfen mithalten zu können, wird die Fraport sicherlich nicht prioritär die Arbeitsbedingungen und Bezahlung des Personals am Flughafen verbessern, vom eigenen Personal der Billig-Fluggesellschaften einmal abgesehen. Dass selbst die Lufthansa die Entwicklung kritisch betrachtet, stellt für die Flörsheimer SPD nur das letzte Zeichen dafür, dass es sich um eine Fehlentwicklung handelt, dar.

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