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AKTUELLES

04.06.2017|Pressemitteilung der SPD Hattersheim

Eine weitere Gebührenerhöhung wäre unverhältnismäßig

SPD Hattersheim lehnt die von 1. Stadtrat Karl-Heinz Spengler (FWG) angekündigte Gebührenerhöhung bei Kitas und Krippen ab

 

Der neue 1. Stadtrat der konservativen Koalition, Karl-Heinz Spengler (FWG), hat angekündigt, dass die Gebühren für Kindertagesstätten und Krippen zum 1. September um bis zu 10 Prozent angehoben werden sollen. „Diese familienfeindliche Politik werden wir nicht mitmachen“, erklären SPD-Fraktionschef Dr. Marek Meyer und SPD-Parteivorsitzender Thomas Abicht. „Eine weitere Gebührenerhöhung wäre unverhältnismäßig.“

Die Sozialdemokraten verweisen nicht nur auf die ohnehin schon hohen Gebühren, sondern auch darauf, dass es zu wenige Kita-Plätze in Hattersheim gibt. „Es ist schon sehr schwierig überhaupt einen Betreuungsplatz in Hattersheim zu bekommen und wenn man einen Platz bekommt, dann ist dieser auch noch sehr teuer“, erklären Dr. Marek Meyer und Thomas Abicht.

In diesem Zusammenhang verweisen die Sozialdemokraten auch auf einen Bericht des „Heute Journals“ über die Betreuungssituation in Hattersheim und der dort aufgestellten Behauptung, dass ein Platz bis zu 650 Euro monatlich koste. „Viele Familien bezahlen aufgrund des Immobilienbooms eine sehr hohe monatliche Rate für ihr Haus oder ihre Wohnung“, wissen Meyer und Abicht aus vielen Gesprächen mit jungen Familien, „wenn dann noch über 500 Euro im Monat für Kita bzw. Krippenkosten pro Kind dazu kommen, dann ist das unzumutbar.“

Die Sozialdemokraten wissen noch aus ihrer eigenen Regierungszeit, dass es sehr schwierig ist, eine ausreichende Anzahl von Kita- und Krippenplätzen bereit zu halten. „Umso wichtiger ist es, dass man alle Anstrengungen unternimmt, um diesen Zustand zu beseitigen. Diese Anstrengungen vermissen wir bei der konservativen Hattersheimer Koalition.“

Mit Interesse haben die beiden SPD-Frontleute auch zur Kenntnis genommen, dass im „Heute Journal“ Bürgermeister Klaus Schindling (CDU) interviewt worden ist, obwohl eigentlich FWG-Mann Karl-Heinz Spengler der verantwortliche Kinder- und Jugenddezernent ist. „Es ist bemerkenswert, dass der Bürgermeister das Rampenlicht bei Fernsehinterviews sucht, dann aber Karl-Heinz Spengler vorschickt, wenn es darum geht, der Öffentlichkeit die Gebührenerhöhung zu erklären“, zeigen sich die Sozialdemokraten verwundert über die Rollenverteilung in der konservativen Regierungskoalition. „Aber wenn die FWG Hattersheim das mit sich machen lässt, dann ist das deren Problem.“

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