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27.01.2019|

Ehrungen und Selbstkritik

Knapp 80 Gäste konnte der Vorsitzende der SPD Sulzbach, Wolfgang Albert, zum Neujahrstreffen am vergangenen Samstag begrüßen. Neben der Landtagsabgeordneten und hessischen SPD- Generalsekretärin Nancy Faeser waren Vertreterinnen und Vertreter Sulzbacher Vereine und der politischen Mitbewerber von CDU, B90/Grüne und FDP erschienen.

 

Wolfgang Albert ehrte in der Veranstaltung verdiente Mitglieder der SPD für ihre langjährige Treue zur Partei. Für 55 Jahre Mitgliedschaft wurde dem Ur-Sulzbacher Karl Blum eine Urkunde überreicht. Er bedankte sich über das Saalmikrofon, dass er schon „so lange in der SPD sein durfte“.

Der 40 Jahre in der Sulzbacher Kommunalpolitik tätige und langjährige Vorsitzende der Planungs- und Bauausschusses Dr. Helmut Sinn ist seit 50 Jahren im Besitz des SPD-Parteibuchs. Wolfgang Albert betonte das große Ansehen des Jubilars über alle Parteigrenzen hinweg. Helmut Sinn war neben zahlreichen anderen Ehrungen vor zwei Jahren die höchste Auszeichnung der SPD, die Willy-Brand Medaille, verliehen worden.

Auf 35 Jahre Mitgliedschaft konnte Johann Rautschka-Rücker zurückblicken. Der Parteivorsitzende lobte ihn für seine vielfältigen Aktivitäten als Kandidat bei Kommunalwahlen, Helfer und Diskussionsteilnehmer in Versammlungen.

Fritz Brakhage , der der SPD seit 25 Jahren angehört, konnte wegen einer Erkrankung nicht erscheinen. Seine Ehrung wird durch den Parteichef nachgeholt.

In seiner Begrüßungsrede ging Wolfgang Albert hart mit seiner Partei ins Gericht. Das aus seiner Sicht einzig Positive des vergangenen Jahres sei der Pokalsieg von Eintracht Frankfurt, betonte der eingefleischte Eintracht-Fan. Er kritisierte veraltete Strukturen und stellte Organisationsstrukturen. wie Parteitage mit Delegierten oder Ortsvereine infrage und plädierte für „Mitgliederparteitage“ und eine „tabulose Neubeurteilung aller organisatorischen, inhaltlichen und personellen Bereiche“. Das gelte aber nicht nur für die SPD.

Nancy Faeser zeigte in ihrer Rede ein gewisses Verständnis für die Ausführungen, betonte jedoch ausdrücklich, dass in der hessischen SPD derzeit die Zeichen auf Erneuerung und Neuorientierung stehen. Sie listete eine Anzahl von Maßnahmen auf und forderte u.a. ein subventioniertes Ticket im ÖPNV nicht nur für Landesbedienstete, sondern auch für Berufsgruppen wie Pfleger/innen, Kindergärtner/innen oder Alleinerziehende. Die Generalsekretärin betonte, dass zumindest in der hessischen SPD, intensiv an der Erneuerung gearbeitet werde.

Bei einem schmackhaften Bufett klang der Abend mit vielen Gesprächen aus.

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