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08.08.2018|Kelkheim (Pressemitteilung)

„Der Trinkwassermangel wäre vermeidbar gewesen“

Kelkheimer SPD-Fraktion hatte im Februar 2017 eine Anfrage zum Zustand der Trinkwasserversorgung gestellt gravierende Probleme in Ruppertshain und Eppenhain waren schon damals bekannt – Als die SPD-Fraktion im Februar 2017 eine Anfrage zur Trinkwasserversorgung in Kelkheim stellte, war die gegenwärtige Trockenperiode zwar nicht konkret vorherzusehen, aber eine langanhaltende Trockenphase auch nicht auszuschließen. Schon damals besorgte die Auskunft der Stadt, die Brunnen in den „Bergdörfern“ Ruppertshain und Eppenhain seien nicht in einem optimalen Zustand und nicht voll leistungsfähig. Bereits unter Normalbedingungen werde an der Grenze zur Versorgungssicherheit gearbeitet, hieß es. Damals forderte die SPD die Stadt auf, die Trinkwasserversorgung mit der Erschließung weiterer Brunnen zu verbessern.

„Wir hätten erwartet, dass hier mehr Sorgfalt an den Tag gelegt und ausreichend Vorsorge getroffen wird, um unabhängig vom Klima die sichere Trinkwasserversorgung für alle Kelkheimerinnen und Kelkheimer sicherzustellen. Die gegenwärtige Trockenperiode kommt nach den Erfahrungen der letzten Sommer ja nicht unerwartet“, erklärt der Ruppertshainer SPD-Stadtverordnete Horst Schmidt-Böcking, „Ruppertshain und Eppenhain wachsen – kein Wunder, dass es dann irgendwann nicht mehr reicht.“

SPD-Fraktionsvorsitzende Julia Ostrowicki betont: „Trinkwasserversorgung ist ein sensibles Thema für unsere Bürgerinnen und Bürger und die Schlagzeilen von Trinkwassermangel und Notversorgung sind keine Werbung für unsere Stadt. Wir fordern deshalb, dass die Stadt weitere Trinkwasserquellen erschließt, um solche Engpässe in Zukunft zu vermeiden.“

„Das aktuelle Thema der Trinkwasserversorgung zeigt erschreckend eindrücklich, dass die Stadt generell ihre Zukunftsfähigkeit bei wichtiger Infrastruktur überprüfen muss", ergänzt der SPD-Vorsitzende Kalle Debus, „Falls der Bürgermeister dies bisher nicht priorisiert im Blick hatte, sollte er nachsteuern. Es darf nicht zu einem Aufzehren der Substanz kommen, weder in Sachen Trinkwasser, noch in anderen Bereichen wie Energie, Straßen und öffentlichen Gebäuden. Das muss erste Aufgabe der Politik sein."

Die Kelkheimer SPD-Fraktion stellt nun eine neuerliche Anfrage, um zu klären, was inzwischen in die Wege geleitet wurde oder geplant ist, um die Wasserversorgung zu sichern und besonders in Trockenperioden zu gewährleisten. Zudem erneuert sie mit einem Antrag ihre Forderung nach der Sanierung bestehender und Erschließung weiterer Brunnen.

 

Prof. Horst Schmidt-Böcking

Prof. Horst Schmidt-Böcking

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