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24.09.2018|Pressemitteilung SPD Eppstein

B-Plan Vockenhausen: Notwendige Änderungen

In der letzten Stadtverordnetenversammlung wurde u.a. über den Bebauungsplan „Südhang Vockenhausen“ abgestimmt. Die SPD-Fraktion hatte hierzu Veränderungen in 4 Punkten beantragt.

1. Drei Wohneinheiten statt wie bisher zwei

Die Überarbeitung der Bestandsplanung aus dem Jahr 1970 war notwendig. Wenn man allerdings eine solche große Aufgabe mit externer Hilfe anpackt, sollte das Ergebnis auch den Aufwand rechtfertigen.

Das Ziel eine „verträgliche“ Nachverdichtung zu erreichen, wird verfehlt. Lediglich Möglichkeiten für den Bau neuer Einzel- und Doppelhäuser zu schaffen, ist zu wenig. Auch durch größere Baufenster, wie vorgesehen, vergrößern sich lediglich die Wohnflächen, nicht aber die Wohnräume. Denn es bleibt auch weiterhin wie bisher bei den Bestandsbauten bei 2 Wohneinheiten pro Wohnhaus. Die Anzahl sollte gemäß unserem Antrag auf 3 Wohneinheiten erhöht werden.

So könten etwa neben einer Hauptwohnung 2 Einzimmerappartments entstehen. Wenn dies, z.B. für Alleinstehende, eine wünschenswerte Lösung wäre, warum sollte man dieses verbieten? Eine „massive“ Nachverdichtung, die eine erhebliche Verkehrsmehrbelastung hervorrufen oder gar die Art des Wohngebietes verändern würde, wäre nicht zu erwarten. Die hierzu notwendigen nicht geringfügigen Umbaumaßnahmen dürfte die Zahl der Umbauten doch gering halten.

2. Grundstück für katholische Kita sichern

Des Weiteren beantragten wir, das an den katholischen Kindergarten in Vockenhausen angrenzende Grundstück für deren Erweiterung zu sichern. Der Kindergarten ist nicht erst jetzt mit 115 Kindern sowohl hinsichtlich Räumlichkeiten als auch Freiflächen überlastet. Dies entspricht nicht den Anforderungen, die ein Kindergarten erfüllen sollte. Es ist deshalb Aufgabe der Kommune, so weit möglich, für Abhilfe zu sorgen. Mit dem Grundstück könnten diese Mängel behoben werden. Dazu ist es nötig, das Grundstück für den Bedarf „zu sichern“ und die Fläche als „Gemeinbedarf – Kindergarten“ auszuweisen. Hierdurch würde die Stadt lediglich ein Vorkaufsrecht erhalten und nicht, wie von der CDU gemutmaßt, eine Enteignung stattfinden. Die Plätze, die durch die begrüßenswerte Einrichtung der „NaturKita“ entstehen, dürften aus verschiedenen Gründen die Platzprobleme des katholischen Kindergartens nicht beheben.

3. Fußweg

Der Fußweg zwischen den Straßen „Im Rehwinkel“ und „Hasenborn“ würde im Bereich zwischen dem oberen Teil der Straße „Im Kirschgarten“ bis zur Kreuzung „Am Lindenhof/ Steinwiesenweg“ eine erhebliche Abkürzung bringen. Gerade in dieser steilen Hanglage sind derzeit lange Wege über „Eppenhainer Weg“ und „Steinwiesenweg“ zu gehen, um zum oberen Teil der Straße „Im Kirschgarten“ und „Bergstraße“ zu gelangen.

4. Wiese/Bachtal „Hasenborn“

Die Wiesen des Bachtales östlich der Straße Hasenborn sind ein erhaltenswertes Stück Natur. Hinzu kommen die bereits jetzt schon sehr engen Verkehrsverhältnisse, die entgegen der Planung den Bau weiterer Häuser verbieten sollten.

Wie es leider nicht anders zu erwarten war, wurden alle Änderungswünsche von CDU und Grünen abgelehnt. Änderungswünsche wie Natur erhalten, für die Zukunft planen, sei es für mehr Wohnraum oder erst recht für unsere Kinder, sind zweitrangig. Wichtig ist für diese Koalition vor allen Dingen: Anträge der SPD grundsätzlich ablehnen – wobei nicht auszuschließen ist, dass diese später als deren „eigene“ Anträge wieder auftauchen.

(Jürgen Baesler)

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