Deshalb hätte sich seine Partei immer noch nicht festgelegt, ob überhaupt und wenn dann wen sie unterstützen wird. "Dazu fehlt uns die Entscheidungsgrundlage", stellt der SPD-Chef fest, der sich grundsätzlich eine gemeinsame Sache mit den Grünen als Oppositionspartei vorstellen könnte. Doch dazu würden die Sozialdemokraten offenbar schon erwarten, dass deren Kandidatin auf sie zugeht. Mit einem "ich würde mal vorbeikommen", sei es nicht getan. Auch der Christdemokrat Seitz habe angeboten, sich den Genossen vorstellen zu wollen, räumt Mantel ein, der auch noch feststellt, dass er menschlich mit dem Rathauschef gut auskommt. Doch dass die politischen Schnittmengen der Genossen mit der Grünen-Kandidatin größer sein dürften als mit dem Christdemokraten, steht wohl außer Frage.
Bürgermeister Christian Seitz lächelt indes seit Samstag von vielen Laternenmasten. 60 Plakate hat er mit seinen Parteifreunden im Ort aufgehängt. Seine Ziele für die künftige politische Arbeit, die Seitz auf seiner Internetseite aufgelistet hat, sollen die Bürger demnächst auch noch schriftlich im Briefkasten finden. Regina Vischer will in der nächsten Woche nachziehen und sich auf 20 Schildern optisch darstellen und ihr Wahlkampfprogramm in Kürze präsentieren.


