15.02.12
Eschborn (Pressemitteilung)
Planung der Seniorenimmobilie – die unendliche Geschichte geht weiter!
Beim Neujahrsempfang verkündete Bürgermeister Speckhardt, dass eine Lösung für die Planung und den Neubau der Seniorenimmobilie in Niederhöchstadt gefunden sei. Daraufhin gab es Zeitungsmeldungen mit dem Titel „Durchbruch bei den Seniorenimmobilie.“ Die Stadtverordneten der SPD – Fraktion fragten jetzt in den Ausschussberatungen nach, wie denn konkret die Sachlage wäre. Welchen „Durchbruch“ es denn tatsächlich geben würde? Die langjährigen Erklärungen des Bürgermeisters waren ja bisher ohne greifbares Ergebnis. So war es vielleicht auch folgerichtig, dass im Haupt- und Finanzausschuss auch nicht der anwesende Bürgermeister als Baudezernent antwortete, sondern Stadtrat Ebert. Sein Kommentar zur tatsächlichen Situation der Baumaßnahme klang so: „Wir haben die Verlängerung der Verlängerung der Verlängerung“, so Originalton Stadtrat Ebert.

Von der vollmundigen Erklärung des Bürgermeisters am Neujahrsempfang war an diesem Abend nichts mehr übrig geblieben.

 Der 31.12.2011 war der letzte Termin, der in der Koalitionsvereinbarung festgelegt war, um mit einem privaten Investor einen Vertrag über die Errichtung und den Betrieb einer Seniorenimmobilie zu erreichen. Es klemmt sowohl beim finanziellen Beitrag, den die Stadt Eschborn leisten soll, als auch bei der räumlichen Gestaltung, die durch denkmalpflegerische Auflagen schwierig sei.
Da geht es  um fundamentale Differenzen zwischen Investor und der Stadt. Scheitern nicht ausgeschlossen und alles geht von vorne los.
Hätte die Stadt die Sache selber in die Hand genommen, so wie es die SPD fordert, wären wir schon viel weiter!
Auch für Eschborn laufen zwar Gespräche mit der Christ-König Gemeinde sowie dem bischöflichen Ordinariat, aber auch hier gibt es noch kein Ergebnis.
 
Die SPD – Fraktion bleibt hier ganz konsequent am Ball. Wir werden jede Aussage auf den aktuellen Wahrheitsgehalt überprüfen. Die SPD – Fraktion will, dass in der Sache endlich was vernünftiges für die Bürger unserer Stadt passiert.

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Vorsitzende der SPD Main-Taunus  

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